13 August, 2026 ksdettmers@gmail.com

Die A 100 – Für eine lebendige Stadt, starke Wirtschaft und entlastete Kieze

Berlin wächst und mit der Stadt wächst auch der Verkehr. Nach 13 Jahren Bauzeit ist die A100 nun um 3,2 Kilometer länger geworden. Jeden Tag sind hunderttausende Menschen unterwegs zur Arbeit, zu Freunden und zu ihren Familien. Handwerker, Lieferdienste, Pflegedienste und Pendler bewegen diese Stadt. Doch immer öfter steht alles still. Staus, Abkürzungen durch Wohngebiete, Abgase in engen Straßen. Für viele Kieze ist das längst Alltag geworden. Der Weiterbau der A 100 hat das geändert. Er ist kein Rückschritt, sondern eine Investition in die Zukunft einer funktionierenden, lebenswerten und wirtschaftlich starken Hauptstadt. Wir brauchen eine Entlastung für unsere Kieze und somit bekommen wir mehr Lebensqualität für alle.

Die Realität in vielen Berliner Stadtteilen ist klar – Wohnstraßen sind zur Durchgangsroute geworden. Kinder atmen Abgase, Radfahrer teilen sich die Straße mit Lieferwagen, und Anwohner werden Tag für Tag vom Lärm des Stop-and-Go-Verkehrs geweckt. Durch den Ausbau der A 100 kann der Verkehr, der heute quer durch Neukölln, Treptow und Friedrichshain rollt, endlich auf eine leistungsfähige Strecke verlagert werden.

Das bedeutet:

  • Weniger Durchgangsverkehr in den Wohnvierteln
  • Weniger Stau, Lärm und Abgase in engen Straßen
  • Mehr Sicherheit für Fußgänger, Kinder und Radfahrer

So werden die Kieze wieder das, was sie sein sollen. Orte zum Leben – nicht zum Durchfahren

Auch Berlins Wirtschaft lebt von Bewegung. Vom Handwerksbetrieb, der täglich Material quer durch die Stadt bringt, bis zum Logistikunternehmen, das Waren rechtzeitig an Kunden zu den Menschen liefern muss. Der Weiterbau der A 100 hat das verbessert.

Das bedeutet:

  • Schnellere Lieferketten und geringere Transportkosten
  • Zuverlässige Wege für Handwerk, Service und Pflege
  • Neue Investitionen und Arbeitsplätze durch bessere Erreichbarkeit

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die keine Alternativen zum Fahrzeug haben, profitieren von planbaren und kürzeren Fahrtzeiten. Eine Stadt, die ihre Wirtschaft stärkt, sichert damit auch soziale Stabilität – für alle Berlinerinnen und Berliner.

Wer die A 100 weiter plant und baut, baut kein Verkehrssystem von gestern – sondern schafft Struktur für morgen. Denn Verkehr lässt sich nicht einfach „abschaffen“. Menschen und Güter müssen mobil bleiben.

Entscheidend ist wie wir diese Mobilität gestalten:

  • Durch kluge Verkehrslenkung, die Durchgangsverkehr aus Wohngebieten heraushält
  • Durch technologische Lösungen wie intelligente Leitsysteme und emissionsarme Fahrzeuge
  • Durch Integration in ein Gesamtverkehrskonzept, das Autobahn, ÖPNV, Radverkehr und Fußverkehr sinnvoll verbindet

Eine moderne Stadt braucht moderne Verkehrswege – und die A 100 ist ein zentraler Baustein dafür. Berlin ist eine Stadt der Vielfalt, des Wandels und der Möglichkeiten. Doch eine Metropole mit Zukunft braucht auch eine Infrastruktur, die mitwächst.  Der Bau und vor allem der Weiterbau der A 100 ist keine Ideologiefrage, sondern eine Frage der Vernunft!

Es geht nicht um „mehr Autos“, sondern um besseren Verkehr. Nicht um Beton, sondern um Entlastung, Sicherheit und Lebensqualität. Wenn der Verkehr im Kiez verschwindet, wenn Handwerksbetriebe pünktlich beim Kunden sind, wenn Lärm und Abgase sinken – dann gewinnen wir alle. Die A 100 ist kein Symbol für alte Verkehrspolitik, sondern für eine Stadt, die Verantwortung übernimmt für ihre Menschen, ihre Wirtschaft und ihre Zukunft. Statt Stillstand und Stau braucht Berlin Entlastung, Struktur und Fortschritt.

Darum müssen wir weiterbauen – für die Kieze. Für die Wirtschaft. Für Berlin.